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Was ist Influencer Marketing und warum braucht meine Marke das?

Geschrieben von Talkwalker (DE) | November 2, 2018

Influencer Marketing Tool testen

Marken können sich nicht mehr nur auf klassische Werbung verlassen. In allen Medien geht es heute SO laut zu, dass wir einfach abschalten oder wir ignorieren, was wir nicht hören wollen. Nun also folgen wir eher Menschen, denen wir vertrauen oder die wir aus irgendeinem Grund gut finden, in den sozialen Medien. Wir lesen ihre Rezensionen, befolgen ihren Rat und teilen deren Meinungen. In diesem Leitfaden geht es um Influencer Marketing, vor allem aber um Begriffsdefinitionen, Tipps und Best Practices. 

Inhalt

Was ist Influencer Marketing?

Genau das, wonach es klingt. Um Ihre Marke zu promoten, bringen Sie eine einflussreiche Person dazu, sie mit ihren Followern zu teilen.

In diesem Leitfaden finden Sie Beispiele von Marken, die das Influencer Marketing meisterhaft beherrschen, inkl. Statistiken, die zeigen, wie wirkungsvoll Ihre Influencer Kampagnen sein könnten.

Talkwalker Analytics: Die Diageo-Whiskys waren über die Weihnachtszeit gefragt.

Wenn wir an Influencer denken, kommt uns in der Regel Instagram in den Sinn - schöne Menschen und fotogene Produkte. Instagram ist zwar tatsächlich der bevorzugte Kanal, aber es gibt viele Influencer, die auf Twitter, Facebook, YouTube, LinkedIn etc. aktiv sind. Das Ganze ist aber nicht auf Social Media beschränkt. Sie werden staunen, wie viele einflussreiche Blogger es online gibt.

Was Social Media in den Raum warf, waren Bilder.

Früher konnten wir über einen neuen Lippenstift, ein Auto oder einen Turnschuh lesen und uns dabei ein Foto von jemandem ansehen, der das Produkt zur Schau stellt. Aber jetzt können wir Selena Gomez dabei zusehen, wie sie ihren Mund spitzt, wie Lewis Hamilton zur nächsten Party rast oder Messi den Ball herumkickt.

Influencer-Definition

Was ist ein Influencer?

Ein Influencer ist jemand, der die Kaufentscheidungen anderer beeinflusst – also auch Sie und ich. Oft gelten Sie als Autorität in ihrem Fachgebiet und sind somit besonders glaubhaft. 

Social Media ist der perfekte Ort für Influencer. Dort können sie ihre Follower-Gemeinde vergrößern, die Wert auf ihre Meinung legt. Es gibt dabei mehrere Möglichkeiten, Influencer zu werden:

  • Prominente - die Ur-Influencer, die ein riesiges Publikum haben, aber entsprechend kostspielig sind
  • Branchenexperten und Thought-Leader - qualifiziert in einer bestimmten Nische – auf der Makro- und Mikroebene
  • Blogger - viele Follower und Leser, die ihre Meinung schätzen

Während eine hohe Follower-Zahl beeindruckend ist, bestätigt das nur, dass eine Person beliebt ist. Um einflussreich zu sein, muss man auch Vertrauen wecken.

 

Talkwalker Analytics - Luxuriöse Uhrenmarke setzt auf Prominente und Makro-Influencer.

Wie NEU ist Influencer Marketing?

Es gibt viele Artikel, die behaupten, dass Influencer Marketing der nächste Megatrend sei. Mit seinen phantastischen Ergebnissen sei es das Ding der Zukunft.

Das stimmt so nicht.

In den 1920er Jahren engagierte Coca-Cola jemand neuen für seine Marketingkampagnen. Ein rundlicher Gentleman in rotem Anzug und einem breiten Lächeln. Sein Anzug war mit weißem Fell besetzt und sein Gesicht zierte ein großer, buschiger, weißer Bart. Sein Name?

Santa Claus, der Weihnachtsmann.

Ob Coca-Cola diese Version vom Weihnachtsmann geschaffen hat, ist der Stoff von Marketinglegenden und möglicherweise ein zukünftiger Blogbeitrag. Wir sind uns aber sicher, dass er einer der berühmtesten Influencer aller Zeiten wurde. 

Also nein. Influencer Marketing ist nicht der nächste Megatrend, sondern ein alter Schuh, der sich scon länger Beliebtheit erfreut. 

Es stimmt aber, dass das Influencer Marketing in jüngster Zeit einen rasanten Aufstieg erlebt hat. Woher kommt das? Was hat den traditonellen digitalen Werbemarkt in die Schranken gewiesen?

Es waren die Adblocker - 47% aller Konsumenten blockieren aufdringliche Werbung.  

Warum jede Marke Influencer braucht

Der traditionelle Werbemarkt musste einiges wegstecken. Als Verbraucher werden wir von Marken mit aggressiven Verkaufstechniken abgeschreckt. Stattdessen vertrauen wir Menschen. 92% vertrauen Produktempfehlungen von Einzelpersonen statt Markenversprechen.

Wann haben Sie einer Bannerwerbung das letzte Mal Aufmerksamkeit geschenkt? Oder leiden Sie an Bannerblindheit? Für diejenigen, die von Bannerwerbung genervt sind, sind Adblocker genau das Richtige. Laut Google liegt die durchschnittliche Klickrate für Banner bei 0,06%

Autsch! Das sind eine Menge Leute, die Anzeigen ignorieren.

Wie sollten wir als Marketer dieses Problem angehen? Die naheliegende Antwort ist Social Media Marketing. Tweeten, Sharen, Liken -  wie verbringen Stunden auf Social Media. Aber mit ein paar hundert Followern wird uns unsere Reichweite nicht sehr weit bringen. 

Social Media Netzwerke, die ihren Werbewert erkennen, haben es für Unternehmen schwieriger gemacht mit organischen Beiträgen zu punkten. Facebook hat seine Newsfeeds so geändert, dass die Nutzer mehr Status-Updates von Freunden und Familie sehen. Geschäftsseiten haben an Sichtbarkeit verloren. 

Um es deutlich zu machen, sind hier 5 Gründe, warum Sie Influencer in Ihre Marketingstrategie einbeziehen müssen:

  • Kunden vertrauen Influencer-Empfehlungen - 83% der Kunden vertrauen Empfehlungen von Ihresgleichen statt auf Markenversprechen zu setzen und 66% vertrauen Meinungen, die von Kunden online veröffentlicht wurden.
  • Influencer Marketing liefert einen gesunden ROI - laut Adweek verdienen Unternehmen durchschnittlich 6,85$ mit jedem Dollar, den Sie ins Influencer Marketing stecken. Sie können also quasi nicht verlieren.
  • Influencer vergrößern die Markenbekanntheit – sie machen Ihre Marke authentisch und stärken Ihre Social Media Präsenz.
  • Die Dominanz von Social Media - Instagram ist der Champion des Influencer Marketings mit 12,9 Millionen gesponserten Beiträgen im Jahr 2017, die sich 2018 voraussichtlich verdoppeln werden, und einem Marktvolumen von fast 1,7 Milliarden US-Dollar.
 

Social Media Kanäle - Reichweite vs. Anzahl der Influencer - Sponsokit.

  • Adblocker und der Fast-Forward-Button - 2015 verloren Marken 21,8 Milliarden Dollar an Adblocker, das soll bis zum Jahr 2020 auf 35 Milliarden steigen. Werbeanzeigen können übersprungen und ignoriert werden, während viele Streaming-Dienste jetzt auch werbefrei sind.

 

Wenn Sie Influencer Marketing meisterhaft betreiben, geht jeder als Gewinner heraus - Sie, Ihr Influencer und seine Follower-Gemeinde.

Wie können Influencer Ihrem Unternehmen helfen?

Influencer sind Markenbotschafter, die Social Media nutzen, um ihre Glaubwürdigkeit zu einem bestimmten Thema zu erhöhen. Ein guter Influencer kann seine Follower davon überzeugen, ihr Kaufverhalten zu ändern. Sie können Influencer-Inhalte nutzen, um Ihre Marke zu promoten, Ihr Geschäft auszubauen und das Vertrauen der Verbraucher zu stärken.

Sie können eine von zwei Möglichkeiten wählen - organisch oder bezahlt. Während der organische Ansatz funktioniert, ist Ihr Influencer proaktiver, wenn Sie bereit sind, einen Lohn zu zahlen.  

Das ist offensichtlich. 

Hier sehen Sie, wie ein Influencer Ihrer Marke helfen kann:

  • Schreiben eines Artikels, Erstellen eines Videos über Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung
  • Werbung für Ihre Marke in seinen Social Media Accounts
  • Veröffentlichung Ihres Gastbeitrag auf seiner Webseite

Wenn Sie Glück haben, gibt es viele Influencer, die bereit sind, Ihre Marke kostenlos zu bewerben, einfach weil sie Ihr Produkt lieben.

Beispiel für Influencer Marketing

Asos wurde im Jahr 2000 als britischer Online-Modehändler gegründet. Heute verkauft das Unternehmen über 80.000 Produkte auf der ganzen Welt. Wie wurde es so erfolgreich?

Ihre Influencer-Marketingkampagne - ASOS Insiders - war ein so großer Erfolg, dass Asos mittlerweile mehr als 20 Millionen Social Media Follower hat und ihre Produkte im letzten Jahr mehr als 1,4 Milliarden Mal angeklickt wurden. 

Wie baut man sich eine Influencer-Marketing-Kampagne

Das Ziel jeder Marketingkampagne ist es, zu beweisen, dass Sie einer Zielgruppe einen Mehrwert bieten können. Bei einer Influencer-Marketingkampagne sind das die Follower Ihres Influencers.

Warum planen Sie eine Influencer Marketing-Kampagne? Was erwarten Sie davon? Es ist wichtig, dass Sie diese Fragen beantworten, bevor Sie mit der Planung beginnen. Ohne klar definierte Ziele werden Sie nicht in der Lage sein, den am besten geeigneten Influencer auszuwählen, und Sie werden sicherlich nicht in der Lage sein, Ihre Ergebnisse zu messen.

  • Wenn Ihr Ziel darin besteht, Ihre Performance zu steigern, müssen Sie spezifisch sein - eine Erhöhung von Engagement, Conversions, Markenbekanntheit, Vertrauen, Website-Traffic 
  • Sie brauchen mehr Social Media Follower?
  • Sie führen ein neues Produkt ein?
  • Gibt es eine Veranstaltung, die Sie promoten möchten?

Ihre Ziele müssen mit Ihren KPIs übereinstimmen, damit Sie den Erfolg Ihrer Kampagne messen können. Wenn Sie die Anzahl der Newsletter-Anmeldungen erhöhen möchten, ist das ein solider KPI, den Sie messen können. 

Erstellen Sie SMARTe Ziele - spezifische, messbare, attraktive (und erreichbare), realistische, terminierte Ziele. Wenn Ihr Ziel die Steigerung der Markenbekanntheit ist, ist das vage und nicht messbar. Die Steigerung Ihrer Twitter-Follower um 25% in den nächsten sechs Monaten ist SMART. So werden Sie sehen können, ob Ihre Influencer-Kampagne funktioniert oder nicht.

Erstellen Sie starken Content

Ihre Inhalte müssen überzeugen, sonst ist kein Influencer, der etwas auf sich hält, bereit mit Ihnen zu arbeiten. Ein 600-Wort-Blogbeitrag, der mit Keywords, irrelevanten Links und Rechtschreibfehlern gespickt ist, wird nicht reichen. So muss Ihr Inhalt aussehen:
  • Gebrauchstauglich
  • Umsetzbar
  • Angenehm für das Auge
  • Von Vorteil für die Leser
 
Und ein paar Format-Ideen, die oft funktionieren:
  • Interviews
  • Experten-Zusammenfassungen
  • Listicles
  • Influencer-Zitate
  • Infografiken
  • Experten-Tipps und -Tricks
  • Produktbewertungen

Wie findet man die besten Influencer für seine Marke?

Die Ziele sind festgelegt, jetzt brauchen Sie einen Influencer, der Ihnen dabei hilft, sie zu erreichen. Stellen Sie sicher, dass die von Ihnen gewählten Influencer Ihrer Marke treu sind und Ihre Ziele verstehen. 

Ist Ihr Influencer Ihrer Marke treu?
@gvnegirl hat tolle Brand-Sentiment-Werte und tweetet über relevante Inhalte.

  • Steigern Sie Sentiment und Vertrauen in Ihre Marke - mit Nischen-Influencern, die in der Lage sind, authentische Inhalte zu erstellen und von ihren Followern respektiert werden
  • Markenbekanntheit aufbauen - große Namen mit enormer Reichweite
  • Engagement steigern - Mikro-Influencer, die für Ihre Marke relevant sind und ein hohes Engagement mitbringen
  • Produkteinführung - Vordenker, Branchenexperte, Nische - mit guter Reichweite
  • Conversions vorantreiben - dafür eignen sich alle Typen - Mikro-, Makro- und Nischeninfluencer

Welche Art von Influencer Sie wählen, hängt davon ab, was Sie mit Ihrer Kampagne erreichen wollen. Aber Sie sollten im Hinterkopf behalten, dass eine höhere Reichweite das Engagement gefährden kann.

Der Kompromiss zwischen Reichweite und Engagement.

Wie viele Menschen erreicht der von Ihnen gewählte Influencer? Wie viel Engagement wird generiert? Interagiert Ihre potentielle Zielgruppe mit den Inhalten?

Talkwalker Analytics - Guckt man sich alle Influencer zum Film “Thor Ragnarok” an, sieht man dass @Jedi_Jill fast die gleichen Engagement-Werte wie @ComicBookNOW hat, obwohl Ersterer über eine deutlich geringere Reichweite verfügt..

Haben Sie sich entschieden?

Jetzt müssen Sie die Influencer nur noch finden, und dafür gibt es drei Möglichkeiten:

  • Organisch - Sie suchen, suchen und suchen und bauen Beziehungen auf. Es funktioniert und ist günstig, aber zeitaufwendig.
  • Agenturen – Sie nutzen eine der zahlreichen Agenturen, die sich auf Influencer-Marketing spezialisiert haben. Diese verfügen über die Expertise und das Netzwerke, um für Sie den passenden Markenbotschaft zu finden. 
  • Tools - Nutzen Sie eine spezielle Online-Plattform wie Talkwalker Analytics. Wenn Sie nach relevanten Keywords suchen, erhalten Sie eine Liste mit potenziellen Influencern, mit denen Sie Kontakt aufnehmen können. Das Tool zeigt die Anzahl der Follower, Standorte, Engagement-Raten und mehr.

Aber klar: Ein Tool alleine ersetzt nicht die fachliche Kompetenz eines Influencer-Marketing-Experten. 

Verschiedene Arten von Influencern

Es gibt drei Arten von Influencern. Ihre Wahl hängt von Ihrem Budget, Ihrer Marke und Ihrem Produkt ab. Kim Kardashian ist vermutlich keine gute Wahl für Gartengeräte. 

Promis

Promi-Werbung ist die älteste Form des Influencer Marketings. Früher konnten Sie John Wayne beim Bewerben von Zigaretten beobachten, oder Paul Newman beim Coca-Cola trinken und Ronald Reagan beim Haarprodukte testen. Promis bringen eine enorme Reichweite mit, aber das heißt nicht, dass alles reibungslos verläuft. 

  • Sie sind teuer - wir reden von 100.000 Dollar und mehr für einen einzigen Beitrag
  • Kunden trauen Promi-Werbung nicht mehr so sehr wie früher - sie sind misstrauisch geworden
  • Die Umsätze steigen evtl. nicht, wenn Promi und Zielgruppe nicht zueinander passen

Das "zufällige" Brand Endorsement von Prominenten funktioniert immer noch, also wenn ein Promi vor der Kamera mit einer bestimmten Marke erwischt wird. Zum Beispiel, jedes Mal, wenn ein junger britischer Royal shoppen war - der Kate-Effekt! 

Makro-Influencer

Diese Leute haben viele Follower - wir sprechen von Millionen. Sie gelten als Experten auf ihrem Gebiet – was den Unterschied zwischen Makro-Influencer und Promis ausmacht. Fragen Sie jemanden auf der Straße und er hat wahrscheinlich noch nie von einem Makro-Influencer gehört. Aber in ihrer Nische genießen sie hohes Ansehen.

Sie werden nicht günstig sein und sie werden darauf achten, mit wem sie zusammenarbeiten, denn ihr Ruf steht auf dem Spiel. 

Mikro-Influencer

Die überwiegende Mehrheit der Influencer findet man auf der Mikro-Ebene. Wie bei Makro-Influencern ist es unwahrscheinlich, dass sie allgemein bekannt sind, aber in ihrer Nische gelten sie als Experten. 

Mikro-Influencer haben mehr Anhänger als Sie und ich - 500 bis 10.000 - aber nicht so viele, dass sie übertriebene Honorare verlangen. Sie generieren aber ein hohes Maß an Engagement, da ihre Follower sie als Vordenker wahrnehmen. 

Wenn Sie Ihre Influencer auswählen, suchen Sie nach solchen, die ein starkes und treues Publikum haben. Ihre Fans und Follower sollten zu denen Ihrer Marke passen. 

Paid Influencers: Zahlen für Einfluss

Man kann nicht wirklich erwarten, dass Influencer ihre Follower ohne irgendeine Art von Kompensation teilen. Finden Sie heraus, was Sie ausgeben können, und wählen Sie eine Vergütungsmethode, die für beide Parteien funktioniert. Hier sind ein paar Beispiele:

  • Cost Per Engagement - wie viel Engagement über Inhalte generiert wird
  • Cost Per Click - die Anzahl der Klicks, die zu Ihrer Zielseite führen
  • Pay Per Post - feste Gebühr für jeden produzierten Beitrag
  • Kostenlose Produkte - freier Zugang zu Ihrem Tool, kostenlose Produkte etc.
  • Cost Per Conversion - die Anzahl der Conversions - Newsletter-Abonemments, Produktverkäufe, Formularsendungen etc.

Cost Per Engagement und Cost Per Click gelten als die effektivsten Zahlungsmethoden.

Influencer-Marketing-Kampagnen - 7 Beispiele

Welche Art von Kampagne möchten Sie starten? Wählen Sie je nachdem, was für Ihre Marke funktioniert und welche Ziele Sie erreichen wollen.

1. Instagram - Influencer Marketing Champion

Da Instagram nicht zulässt, dass alle Benutzer Links zu ihren Beiträgen hinzufügen, bitten Sie Ihre Influencer, ihre eigenen Storefronts zu erstellen. Sie können Fotos von Ihren Produkte teilen und einen Links in ihrer Kurz-Bio einfügen. Sie zeigen dann Bilder Ihrer Produkte mit einem Link zu jeder Produktseite. Das ist stark für jeden Follower, der Ihre Produkte kaufen möchte.

2. Wettbewerbe & Giveaways

Wenn Sie die Bekanntheit Ihrer Marke steigern wollen, ist ein Wettbewerb oder Giveaway eine gute Möglichkeit, mit Ihrem Influencer zusammenzuarbeiten. Bitten Sie Ihren Influencer, Ihren Wettbewerb zu starten oder Sie starten, und der Influencer promotet ihn. Die Bekanntheit Ihrer Marke wird steigen und Wettbewerbe können Ihre Social Media Follower und Ihre E-Mail/Newsletter-Abonnentenliste erhöhen.

3. Gesponserter Blog-Post

Inhalte, die auf dem Blog oder der Website eines Influencers veröffentlicht werden, haben Vorteile gegenüber Social Media Beiträgen. Ein Blogbeitrag wird von Suchmaschinen indiziert und klassifiziert, was eine längere Online-Lebensdauer bedeutet. 

4. PR-Gag

Ein PR-Gag bringt Risiken mit sich. Es könnte nicht funktionieren und stattdessen nach hinten losgehen. Möglicherweise erreichen Sie Ihre Ziele nicht. Aber wenn alles nach Plan verläuft, wird es gewaltig! Der Buzz kann dabei enorm sein und dann ist es am wahrscheinlichsten, dass der Gag viral geht.

5. Social-Media-Kampagne

Okay, die Lebensdauer ist kürzer als bei einem Blogpost, aber es ist es defitiniv wert. Bei der Planung sollten Sie sich mit Ihren Influencern über Ihr Ziel im Klaren sein. Auf welchen Kanälen soll gespostet werden? Wie oft pro Tag/Woche/Monat sollen Inhalte geteilt werden? 

6. Affiliate-Marketing

Affiliate-Marketing bedeutet, dass Ihr Influencer für jeden Verkauf, den er über seinen Beitrag generiert, eine Provision erhält. Das Tracking des ROI Ihrer Influencer Kampagne ist somit einfach und der zusätzliche Anreiz ermutigt Ihren Meinungsmacher, stark zu werben.

7. Gastbeiträge

Schaffen Sie in Ihrem Content-Kalender Platz für einen Gast-Beitrag von einem Ihrer Influencer. Das beruht auf Gegenseitigkeit, also seien Sie bereit, dies auszugleichen und zurück auf seine oder ihre Seite zu verlinken.

FAZIT

Testen Sie doch einfach mal einer der hier zahlreichen Beispiele und Tipps und sagen Sie uns, welche davon für Sie am besten funktionieren oder am meisten Sinn machen. Testen Sie außerdem kostenlos Influencer One, die eine Plattform die Marketingprofis, Influencer und Kampagnen zusammenbringt. Einfach auf das Banner klicken und loslegen. 

Wenn wir an Influencer denken, kommt uns in der Regel Instagram in den Sinn - schöne Menschen und fotogene Produkte. Instagram ist zwar tatsächlich der bevorzugte Kanal, aber es gibt viele Influencer, die auf Twitter, Facebook, YouTube, LinkedIn etc. aktiv sind. Das Ganze ist aber nicht auf Social Media beschränkt. Sie werden staunen, wie viele einflussreiche Blogger es online gibt.