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Die 10-Punkte Checkliste für ein effektives Social Media Monitoring

Geschrieben von Talkwalker | März 8, 2016

Der Vorteil ist klar: Sie können in Echtzeit mit Kunden interagieren und schnell auf unerwartete Ereignisse reagieren. Das ultimative Ziel für Marken? Genau zu wissen, ob eine Botschaft an den richtigen Kundenkreis kommuniziert wird. Hier bei Talkwalker verstehen wir aus erster Hand den konkreten Wert eines erfolgreichen Social Media Monitorings. Wenn Sie gerade erst damit beginnen, ihre Social Media-Präsenz zu messen, kann Ihnen die folgende 10-Punkte Checkliste dabei helfen, von Anfang an den Fokus auf die richtigen Punkte zu legen.

Planung

1. Der erste Schritt in einem Social Media Monitoring-Plan ist, herauszufinden, was Ihre Marke messen muss und warum - wollen Sie beispielsweise die Performance ihrer letzten Kampagne evaluieren oder das Wachstum Ihrer Social Media-Känale verstehen?

2. Schauen Sie sich vergangene Kampagnen und Wettbewerber an und setzen Sie sich klar definierte, messbare Ziele. Nur so können Sie später Kampagnen miteinander vergleichen.

3. Definieren Sie klare Zeitfenster, damit sie nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Ein strategisches Zeitlimit für ein Monitoring kann auch dabei helfen, Ihre Ziele nachvollziehbar zu machen.

Anpassung

4. Sobald Sie mit Ihrem Monitoring beginnen, sollten Sie Alerts aufsetzen. Alerts sind unverzichtbar, wenn es darum geht, schnell auf ungewöhnliche Ereignisse zu reagieren. So bekommen Sie in Echtzeit Benachrichtigungen, wenn User über Ihre Marke oder Ihr Produkt sprechen, und können bei negativen Kommentaren schnell entgegenwirken.

5. Stellen Sie sicher, dass Ihre Resultate relevant sind und legen Sie falls notwendig Filter an. Nach bestimmten Schlüsselwörtern zu filtern kann extrem hilfreich sein, um unnötige Ergebnisse in Ihrem Datensatz zu vermeiden.

6. Behalten Sie Top Themen und Influencer im Blick, um eventuell ihre Botschaft anzupassen. Social Media Monitoring kann dabei helfen, vorher unbekannte Schlüsselwörter aufzudecken, die häufig im Zusammenhang mit Ihrer Marke genannt werden. Ihre Kommunikation sollte diese Ergebnisse berücksichtigen.

Reporting

7. Wenn Ihr Monitoring-Zeitfenster beendet ist, können Sie damit beginnen, Ihre Ergebnisse zusammenzutragen. Am übersichtlichsten ist es, die Resultate in einem Dashboard festzuhalten. Dashboards ermöglichen es, alle Metriken an einem Ort zu sammeln und sollten vielfältige Anpassungs-, Export- und Teilmöglichkeiten bieten. So können Sie beispielsweise externe Datensets mit Social Media Daten kombinieren.

8. Vergleichen Sie Ihre gewonnenen Daten mit Ihren ursprünglich definierten Zielen, um Ihre Performance effektiv auszuwerten. Ein direkter Vergleich macht es für Unternehmen viel einfacher, das Gesamtbild zu verstehen - besonders wenn es darum geht, dem Management Zahlen vorzulegen.

9. Schauen Sie über den Tellerrand: nicht selten kommt es vor, dass Ihre Ergebnisse etwas liefern, an das Sie zuvor nicht gedacht hatten. Binden Sie diese neu gewonnenen Erkenntnisse in Ihr nächstes Monitoring mit ein. Diese Weiterentwicklung hilft Ihnen dabei, dynamische Branchenthemen und -entwicklungen besser zu erfassen.

10. Teilen Sie Reports mit allen Abteilungen, die davon profitieren können. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass schnell neue Ideen, Prozesse und Synergien entstehen, wenn Monitoring-Daten mit verschiedenen Sparten eines Unternehmens geteilt werden. Effektives Social Media Monitoring verlangt gute Vorbereitung und Echtzeit-Daten, die analysiert und strategisch eingesetzt werden müssen. Als Unternehmen sollten Sie die obigen Punkte gezielt und individuell angepasst umsetzen und keine Zeit damit verschwenden, mühsam manuell Daten zusammenzutragen. Unsere Account Manager unterstützen Sie aktiv in diesem Prozess, damit Sie Ihre Social Media Performance verbessern und ihre Kampagnen effektiver auswerten können.