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Bilder im Monitoring: Brauchen wir das wirklich?

Bilder im Monitoring: Brauchen wir das wirklich?

Es gibt immer mehr soziale Netzwerke und Plattformen, die von visuellen Inhalten leben. Der unaufhaltsame Aufstieg von Instagram, Snapchat und Pinterest bestätigt einen zunehmenden Trend zum Internet der Bilder. Im Rahmen der Vorstellung von Talkwalkers neuem Feature Bilderkennung haben wir Expertenmeinungen eingeholt, welche Bedeutung Bilder im Monitoring haben.

Für Unternehmen ist es von enormer Bedeutung, zu wissen was online über sie gepostet wird – selbst, wenn die Marke nicht im Text gennant und nur auf einem Bild sichtbar ist.

Ein Bild eines Paketzustellers, der Pakete wegwirft, kann für sein Unternehmen schnell eine Krise auslösen. Ein Bild eines Promis mit einem Accessoire einer Modemarke kann eine Flut an Aufmerksamkeit für die Marke nach sich ziehen. Für Marketing- und PR-Abteilungen sind diese – positiven und negativen – nutzergenerierten Inhalte ein wichtiger Bestandteil ihrer Strategie.

Eine Analyse dieser Bilder ist jedoch nicht nur für die Marketing-Abteilungen interessant. Auch andere Teile des Unternehmens können davon profitieren:

    • Rechtsabteilungen können sich mit Fällen missbräuchlicher Verwendung des Logos befassen
    • Der Kundenservice kann einen Einblick in das Kundenerlebnis bekommen
    • Das Produkt-Team kann Bilder von Produkten in die Entwicklung mit einbeziehen

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Dies ist ein Beispiel, wie Bilder im Monitoring eingebunden werden können.

Wir haben Fachleute für digitale Kommunikation danach gefragt, warum es für Firmen wichtig ist, Bilder in den Monitoring-Prozess mit einzubeziehen. Hier sind ihre Antworten:

Stefan EvertzStefan Evertz (@hirnrinde), Kommunikationsberater und Gründer MonitoringMatcher:„Es war schon lange überfällig, Bilderkennung auch im Bereich Social Media Monitoring zu etablieren. Zum einen zeigt sich immer mehr, dass nur die textliche Erfassung von Inhalten im Social Web auf Dauer nicht reicht. Zum anderen nehmen Dominanz und Bedeutung von visuellen Inhalten weiter exponentiell zu, wie sich nicht nur am Beispiel von Instagram zeigt. Die Dunkelziffer in Sachen “übersehener” Markenerwähnungen in Bildern (und irgendwann auch Videos?) dürfte wohl noch eine Weile unklar bleiben, aber auf Dauer kann es sich keine Marke erlauben, die nicht textlichen Erwähnungen auszublenden – egal wie groß oder klein die Marke ist.“

Annette SchwindtAnnette Schwindt (@schwindt-pr), bekannt als schwindt-pr, Bloggerin und Beraterin für Kommunikation: „Bilderkennung im Monitoring ist eine spannende Sache. Das reine Textscannen ist in Zeiten von Instagram, Pinterest und anderen bildbasierten Netzwerken nicht mehr ausreichend, um zu erfahren, wie und von wem online über die eigene Marke gesprochen wird. Die Monitoring-Möglichkeiten müssen sich daher den Kommunikations-Möglichkeiten immer wieder anpassen, wenn sie aussagekräftig bleiben wollen.“

Thorsten Ulmer (@thorstenulmer), Berater für digitale Unternehmenskommunikation und Gründer von socialdataintelligence.de: „Das rasante Wachstum von Plattformen die vorrangig visuelle Möglichkeiten der Kommunikation bieten, zeigt das starke Bedürfnis von Menschen nach dieser Ausdrucksweise. Facebook folgt diesem Trend durch die erweiterten Möglichkeiten des Einsatzes von Emotionen über die neuen Reactions. Junge Menschen werden über Snapchat und Instagram mit dieser Form sich auszudrücken ja schon sozialisiert. Es ist nur logisch, dass dieser Trend auch Marken erfasst. Eine Unmenge von Fotos mit oder ohne Logo findet ohne das Wissen von Unternehmen den Weg ins Internet. Ich halte es daher für absolut relevant sich neben der reinen Texterwähnung auch mit Markenerwähnungen visueller Natur zu beschäftigen.“

Um es Unternehmen zu erleichtern, Bilder in die Monitoring-Strategie miteinzubeziehen, bietet Talkwalker ein Bilderkennungs-Feature an, dass voll in die bestehende Plattform integriert ist. Kontaktieren Sie einen unserer Experten, um mehr darüber zu erfahren, oder lesen Sie die vollständige Ankündigung hier.

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